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Testbericht Carp Madness XXL

so wirds gemacht

Hier stellt Dir mal seinen Futterbootbausatz und die daran vorgenommenen Umbauten vor. Sehr interessant wie ich finde.
Sollte der ein oder andere von euch Fragen zum Auf- und Umbau haben, dann meldet euch bei uns und wir können bestimmt helfen.



Carp Madness XXL


Hallo Carphunters,

hier ist mal ein kleiner Bericht über mein Futterboot.

Die Auswahl der Futterbooten ist ja wirklich riesig und dabei das passende Modell zu finden ist nicht ganz leicht, aber das gute Internet hat mir die Kaufentscheidung etwas erleichtert. Nachdem ich in mehreren Foren und Testberichten herumgestöbert  habe, habe ich mich für das Carp Madness XXL entschieden, denn was ich dort in den Foren so lesen konnte war sehr vielversprechend.

Dann war der Tag endlich gekommen an dem ich mit Markus von Carp Madness in Kontakt getreten bin, muss wirklich sagen sehr nett und auch entgegenkommend.

Ich hatte mich im Vorfeld bereits dazu entschieden, dass es ein Bausatz werden sollte, denn die Wintermonate sind lang und eine gewisse Vorstellung, was mein Boot so alles können sollte, hatte ich ja auch schon. Markus hatte mich diesbezüglich auch  gut beraten und mir noch ein paar Empfehlungen gegeben.

Dann war es endlich so weit, das Boot wurde geliefert. Ich war aufgeregt wie ein kleiner Junge zu Weihnachten, der ein Westpaket auspacken durfte.

Man, dachte ich so, ist ja gewaltig groß das Teil. Ich schaute mir das Boot erst mal ganz genau an und stellte schon auf den ersten Blick fest: das ist wirklich kein Billigteil! Die Teile habe ich dann alle erst mal zusammengestellt, um zu sehen ob  denn auch alles vorhanden ist und so wie ich es bestellt habe wurde es auch geliefert.


Dann hat der Zusammenbau begonnen, der mit der Anleitung gar kein Problem war. Die Antriebe waren schnell zusammen gesetzt und auch der Motor- und Batteriehalter  war bald an Ort und Stelle untergebracht, aber dann kam der meiner Meinung nach schwierigste Teil des ganzen Projektes, die Bohrung für die Stevenrohre (Schiffswellen). Ich glaube ich habe so ca. 1 Stunde gemessen geprüft angezeichnet und dann doch  einfach gebohrt und ich muss sagen es hat gepasst. Nachdem ich die Stevenrohre richtig verklebt hatte, habe ich das Boot das erste Mal zu Wasser gelassen um die Position für die Akkus festzulegen. Ich musste diese stehend verbauen, da ich etwas mehr  Gewicht am Heck brauchte, damit die Schrauben auch gut im Wasser liegen. Als die Position für die Akkus fest stand, habe ich den Servo  für die Futterklappe montiert. Das hatte sich ganz einfach bewerkstelligt, einfach das Boot auf den Kopf drehen,  die Futterklappe einlegen und mit etwas Luft zur Klappe ein kleines Loch bohren für die Servostange. Der Halter des Servos besteht aus einer 3mm PVC Platte, die ich quer in den Rumpf geklebt habe. In der Öffnung des Steges wurde dann der Servo verschraubt.  Für den Servo musste ein länger Arm her, da ich am Boot noch einen optische Anzeige unterbringen wollte, die anzeigen sollte, dass  meine Futterklappe geöffnet wurde und dies sollte mechanisch erfolgen über einen Schalter.


Genau so wie bei der Futterklappe, erfolgte die Montage des Servos für die Releasekupplung.


Zusätzlich wurde noch ein Multiswitch untergebracht, um die Beleuchtung über den Sender steuern zu können, eine Spannungsanzeige und eine Pumpe für  die Wasserkühlung wurden auch verbaut um an den heißen Sommertagen die Kühlung des Motors zu gewährleisten. Den Rumpf habe ich nicht wie üblicher Weise verklebt sondern verschraubt, damit man sich beim eventuellen Wechseln des Motors, nicht  die Hände brechen muss.



                                                     Ein Highlight des Bootes stellt die Kamera dar.

Die Kamera soll das GPS ersetzen, denn das ist mir einfach zu teuer und es streiten sich die Götter ob es wirklich so genau ist wie immer angegeben wird.


Mit der Kamera kann ich die ausgebrachten Marker auch wiederfinden, da sie mit einem 5,8Ghz Funkübertragungssystem ausgestattet ist und die aufgenommenen  Bilder 1:1 an den Monitor weiterleitet.

In der Nacht schalte ich den Scheinwerfer zu und so sehe ich die mit Reflektorfolie versehenen Marker auch über den Monitor. Es erfordert zwar etwas Übung,  dass Boot über den Monitor zu steuern, aber die ersten Probefahrten habe ich bereits Absolviert und bin eigentlich ganz zufrieden.

Nun arbeite ich noch an einem Bügel mit dem ich meinen Marker wieder einholen kann, denn wenn man mit dem Boot den Marker legen kann dann sollte man diesen ja auch wieder mit dem Boot einholen können.

Ein Funkecholot werde ich sicher auch noch irgendwann verbauen.

Fazit: Es ist ein wirklich gut gelungenes Boot was Carp Madness entwickelt hat und in Preis-Leistung gibt es wohl kaum etwas Vergleichbares auf dem Markt.

Bewertung:
Preis-Leistung  10/10
                    Verarbeitung    10/10
                    Bedienung          9/10
                    Service             10/10
                    Ausstattung      10/10


Dirk


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