DKAC Sachsen-Anhalt

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schönes Wochenende

Tagebuch ´11




Vom 10. - 12. Juni habe ich es mal wieder geschafft ein paar Tage mit Ronny angeln zu gehen. Die Saison verlief bisher für keinen von uns wirklich super und  so waren unsere Erwartungen auch recht niedrig angesiedelt.


Nachdem das Camp aufgebaut war begannen wir etwa 16 Uhr mit dem Ausbringen der Ruten, um dann zum gemütlichen Teil des Angelns überzugehen. Ein benachbarter  Angler kam vorbei und wir hielten das ein oder andere Schwätzchen, als plötzlich meine Rute mit der Maiskette abging. Ich nahm sofort Kontakt auf, konnte jedoch nicht verhindern, dass der Fisch ins Kraut flüchtete, so dass ich nicht wirklich  einschätzen konnte, um was für einen Gegner es sich handeln würde. Im Kescher stellte sich
dann schnell heraus, dass ich soeben meine erste Schleie gefangen hatte. Noch nie habe ich gezielt versucht eine tinca zu fangen und auch als "Beifang" war es mit bisher nicht vergönnt eine zu erwischen. Schnell wurden von dem wunderchönen 45cm Fisch ein paar schöne Bilder geschossen, um ihn dann wieder in sein Element zu entlassen.

Im Verlauf des Abend konnte Ronny noch einen Brassen fangen und dann wurde es langsam ruhig, aber das kannten wir ja bereits, schließlich fangen wir 90% aller  Fische morgens zwischen 04.00 und 09.00 Uhr, der Rest ist Camping...Wie versprochen kam es dann auch so, dass wir am nächsten Morgen ein paar Bisse bekamen. der erste Fisch biss 04:.30 Uhr und stellte sich wenig später als 9 Pfündiger Satzkarpfen  heraus. Nur ein halbe stunde soäter lief die selbe Rute wieder ab, leider konnte ich diesen etwas besseren Fisch nicht landen, er schlitzte nur etwa zwei Meter vor dem Kescher aus und verpasste Ronny bei dieser Aktion beinahe ein Piercing.Gegen 06.30 Uhr dann der dritte Biss, diesmal auf einen andere rute. Der 70cm lange und 18 Pfund schwere Spielgler konnte sicher gelandet werden und wir bekamen ein paar schöne Bilder in der aufgehenden Sonne.



Der Samstag begann für uns recht früh und so hatten wir einen langen Tag vor uns.Im Verlauf des Vormttags versuchte Ronny sich in seiner alten Leidenschaft, dem Stippangeln.Er konnte bösen Zungen eindrucksvoll widerlegen, dass sich "nicht mal eine kleene Plötze fangen lässt".S chon nach kurzer Zeit war der Setzkescher mit unzähligen kleinen Rotaugen gefüllt....




Im Verlauf des Tages fing Ronny immer mal wieder einen Brassen, so dass er relativ häufig ins Boot musste um die Montagen neu auszubringen. Irgendwie komisch, während ich bereits vier Karpfenbisse hatte, von denen ich aber leider nur zwei verwerten konnte, fing Ronny gleich 4 Brassen mit einer Chancenverwertung von 100% - das schreit förmlich nach der Krone, der Krone für den Brassenkönig ;-)



Mittlerweile war auch der Samstag vorbei und wir hatten nach ausgiebigem Grillzeug-Fressgelage die Hoffnung auf ein paar weitere Fische am Morgen des Sonntags und gingen somit recht optimistisch irgendwann gegen Mitternacht ins Bett. Um 05.00 Uhr morgens wurden wir dann vom Dauerton Ronnys Sounderbox geweckt, der nur einen Schluss zulies, ein Karpfen hatte gebissen. Ich war ehrlich gesagt erleichtert, dass nicht wieder ich einen Biss bekam, denn langsam tat mir Ronny schon leid. So stiegen wir also bei  herrlichem Morgennebel ins Boot und ruderten dem Fisch entgegen. Kurze Zeit später konnten wir auch diesen Fisch sicher keschern und abermals ein paar schöne Fotos von dem 12 Pfund schweren Spielger bei aufgehender Sonne machen.

Alles in allem ein recht erfolgreiches Angeln, konnten wir doch fünf Karpfenbisse verzeichenen, von denen wir drei verwandelten. Insgesamt fingen wir fünf Brassen und nicht zu vergessen auch noch meine erste Schleie. Dass es nicht die ganz großen Fische gewesen sind, ist zwar schade, aber das kann man sich ja nur selten aussuchen, zumindest ist das Selbstbewusstsein erst mal wieder gestärkt für die nächsten Sessions und die werden sicher nicht lange auf sich warten lassen...

Stefan Kunze


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