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Saisonstart Guido

Tagebuch ´12

Hallo Leute, wie es jeder Angler kennt jucken einem die Finger wenn die ersten Sonnenstrahlen die kalten Wintertage vertrieben haben und das blühende Leben in Luft und Wasser beginnt. So habe auch ich mich entschlossen eine zwei tägige Session zu starten und zwar an einem ca. 6 Hektar großen Gewässer, der See ist in zwei Bereiche geteilt, zum einen in einem Bereich der nicht zugänglich ist und zum anderen einen, der betreten werden darf aber man sich auf einem Privatgrundstück befindet. Verbunden sind die beiden Bereiche durch einen Kanal der einen dichten Bewuchs an Schilf und kleineren Büschen und Bäumen auf weißt. Der Kanal hat ca. eine Tiefe von 2,50m und ist ca. 20m Breit.  Im zeitigen Frühjahr hatte sich Stefan dort eine Stelle angesehen und sich entschlossen dort einen Spot anzulegen.

Am 4.05.2012 um 16.00 Uhr war es dann soweit, ich packte mein Tackle ins Auto und fuhr an die Stelle, schnell waren die Ruten im Wasser und der Brolly aufgebaut. Ich beobachtete die ganze Zeit den Futterplatz, in der Hoffnung die Karpfen dort rollen zu sehen, die Sonne schien und die Vögel machten ein wunderbares Konzert. Dann klingelte mein Handy es war meine Freundin die mir wieder erzählte was ich alles zuhause vergessen habe, plötzlich lief meine rechte Rute ab Pieieieieieiep, da ist er der lang ersehnte Ton von der Sounderbox die unter dem Brolly lag. Ich sprang wie von der Tarantel gestochen auf griff die Rute und setzte den Anhieb, dann rutschte ich weg setzte mich hin und dabei riss die Hauptschnur, völlig enttäuscht kurbelte ich die letzten Meter meiner Schnur ein und fluchte dabei naja was soll‘s neue Montage dran und wieder raus damit. Eine halbe Stunde später ertönte wieder dieser ersehnte Ton aus meiner Sounderbox, wieder war ich schnell an der Rute um den Anschlag zu setzten. JA! Ich hatte ihn, der Fisch zog Richtung Schilf ich erhöhte den Druck, plötzlich Schnurbruch wieder der absolute Tiefpunkt. Ich setzte mich hin und zog die Schnur von der Rolle, da bemerkte ich das manche stellen rau und platt waren, ich dachte sofort an Krebse, also Schnur runter neue Montage dran. Dann stellte ich die Ruten höher um meine Schnur weiter von der Ufer nahen Kante weg zu bekommen und warf  die Montagen wieder an den Platz an der Schilfkante. Lars rief mich an und wir erzählten über dies und das, dann lief die rechte Rute wieder ab. Ich sagte bloß: „warte kurz“. Ich nahm die Rute setzte den Anschlag, sitzt top "diesmal nicht!" dachte ich mir und führte den Fisch mit viel Gefühl Richtung Ufer. Ich Kescherte ihn und wog in - 20 Pfund ...top die Freude war groß nach dem ich die ersten beiden Fische verloren hatte. Ein Tag später stand Ronny vor meinem Brolly  mit einem  Balken und zwei großen Eimern Kies, er hatte sich zuhause Gedanken gemacht wie er mir das Angeln schöner machen konnte, vielen Dank nochmal an Ronny, der dadurch echte Teamarbeit bewiesen hat. Das Problem war: es hatte in der Zwischenzeit hin und wieder mal geregnet und das Ufer viel leicht ab und es wurde sehr schlammig. Ronny verteilte den Kies großflächig am Ufer so dass man bequem stehen und laufen konnte. Gegen 21.30 Uhr wurde ich von einem schrecklichen krach geweckt die Sounderbox schrie wie verrückt los - Vollrun! Der Fisch riss wie verrückt Schnur von der Rolle er zog Richtung Schilf, ich drillte den Fisch mit viel Gefühl in Richtung Ufer wo ich schon mit meinem Kescher parat stand, dann war es geschafft er war drin. Ich freute mich wieder über diesen tollen  20 Pfund Spiegler der im Kescher vor mir lag. Schnell montierte ich wieder die Rute und raus damit. Am nächsten Morgen gegen 8.00 Uhr wurde ich wach, ich setzte mich draußen auf meinen Stuhl und genoss die frische Morgenluft und den schönen Gesang der Vögel. Dann piep piep piep an meiner rechten Rute fiel der Swinger runter, Fallbiss dachte ich mir und wollte gerade die Rute aufnehmen da kam der Swinger wieder hoch und die Rute lief erneut mit rasantem Tempo ab. Diesmal konnte ich den Fisch rechtzeitig bremsen und ihn im Freiwasser ausdrillen. Nach einiger Zeit war der Fisch dann entkräftet und bereit zur Landung, ich kescherte den Fisch und verfrachtete ihn auf meine Abhakmatte, wo ich ihn schnell versorgen konnte. Die Waage blieb wieder bei zwanzig Pfund stehen, ich freute mich sehr da es nun schon der dritte Zwanziger meiner Session war. Am Ende der Session hatte ich nun drei zwanzig Pfünder gefangen und konnte mit gutem Gewissen und einen schönen Start ins Jahr 2012 nach Hause fahren.          

Guido

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