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Das Beste kommt zum Schluss

Tagebuch ´12

Das Jahr hat nicht grad gut angefangen und es sollte noch schlimmer kommen. Neben der Arbeit und den ganzen familiären Pflichten wurde mir auch noch ein schwerer Bandscheibenvorfall und eine Oberschenkeldeformation diagnostiziert, beides Diagnosen die eine Op mit sich bringen.
Da saß ich nun, das Kreuz tut weh und die Hüfte bringt einen noch um aber einmal mußte ich noch raus!!!
Gesagt, getan am 05. September ging es dann zum Jägerschacht, nicht meine erste Wahl aber was soll man machen wenn man nicht in der Lage ist sein Tackle so weit zu schleppen? Also schnell zum Durchlauf und sich ausgebreitet. Schon eine Stunde nach dem Ausbringen der Ruten bekam ich den ersten Run, leider ging der Fisch im Schilf verloren. Gegen halb vier morgens dann der erste Kontakt den ich auch verwerten konnte. Obwohl nur 8,1 kg hat der Spiegler dennoch sein Bestes gegeben. Schnell den Fisch versorgt und die Rute wieder gen Spot, keine zehn Minuten später auf der selben Rute wieder ein Run. Diesmal ein Spiegler mit 7,8 kg, nicht die Größten aber für die erste Nacht ein guter Anfang.
Der nächste Tag war ohne jegliche Bewegung da hat es mich gleich doppelt gefreut das alle wieder ihren Anstandsbesuch abgehalten haben und Patrick seine bessere Hälfte überzeugen konnte trotz seiner Rückenschmerzen eine Nacht raus zu dürfen. Aber auch diese Nacht blieb, trotz der doppelten Anzahl an Ruten, erfolglos. Freitag dann kam Sabine und wir beschlossen, dass sie einfach mal die letzte Nacht mit am See verbringt, die im übrigen auch vollkommen frei von Aktionen war.

Ich war gerade dabei meine Sachen einzupacken als Sabine sagte, dass die Hechtpose weg sei. Wir konnten gut 5 Minuten sehen wie die Pose kurz unter der Oberfläche hin und her wanderte bevor ich den Anschlag setzte. Ich merkte sofort das es kein durchschnittlicher Hecht war, weil auch gleich die Bremse aufschrie. Nach gut zehn Minuten konnte ich den Esox, mit stolzen 104 Zentimetern und 5,64 Kilo, dazu überreden sich in meinen Kescher zu legen.
Auch wenn ich jetzt weiß wie das Angeln mit 80 Jahren und Arthritis sein muss, hat sich doch mal wieder gezeigt, dass man in einer funktionierenden Gemeinschaft alles schaffen kann. Sei es um für andere die schweren Boilieeimer zu Schleppen oder einfach nur jemanden die Hechtrute zu überlassen und ihm abends auch noch die Köderfische zum Angeln raus zu bringen. Alles in allem wieder eine Session die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, mit Freunden denen ich auch in Zukunft nur die Dicksten wünsche.

Tight lines !!!

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